Langfristige Forschungsstrategie notwendig

Die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen und deren Beschäftigungspotential ist in Österreich ebenso wie in ganz Europa ein zentrales Thema. Diese hängt in hohem Maße von der Qualität der Aktivitäten im Bereich Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation ab. Für mich als Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend ist es daher wichtig, Investitionen in diese Bereiche weiter voranzutreiben und die entsprechenden Rahmenbedingungen zur Stärkung der österreichischen Unternehmen - und hier vor allem der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) - zu schaffen.

Um die Ziele zu erreichen ist eine langfristige Forschungsstrategie für Österreich notwendig. Diese kann nur ihren Zweck erfüllen, wenn alle Stakeholder aufrichtig Ihre Beiträge zu dieser Strategie liefern und so das im internationalen Wettbewerb stehende österreichische Innovationssystem weiterhin auf Erfolgskurs halten.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass bei der österreichischen Forschungsstrategie sowohl die Menschen als auch die Unternehmen eine ausgeglichene Gewichtung erhalten. Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft, Initiativen zu Unternehmensgründung - speziell auch von High-Tech Startups -, die allgemeine Stärkung der Innovationsfähigkeit und Forschungskapazität der Wirtschaft, die notwendige internationale Orientierung, sowie ein klares Augenmerk auf Stärkung der Humanressourcen, die auch die Förderung von Frauen in F&E umfasst, sind sinnvolle und notwendige Elemente einer tragfähigen Forschungsstrategie."