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SL 17 Strategische Leitlinie: Design der Struktur- und Governance-Kaskade

Veränderungen in den Aufbau- und Ablaufstrukturen können nur erfolgreich sein, wenn sie auf Basis klarer Zielvorstellungen basieren. Folgende Abbildung zeigt die modellhafte Darstellung der anzustrebenden Aufbaustruktur im Jahr 2020.

Wesentlich dabei ist, dass mit der Etablierung der beiden Verwaltungseinheiten für grundlagen- sowie anwendungsorientierte Forschung keine zusätzliche Verwaltungsebene geschaffen wird, sondern die bestehenden Lenkungs- und Aufsichtsorgane gemeinsam operieren.

Kommentare

die unbequeme Stimme says:

Was ist mit der Interessensvertretung der ForscherInnen?

...die kommen im dem Modell der Governance-Struktur im Grundlagenteil nicht vor, im angewandten Teil aber schon (ÖGB, AK)?. Auch wenn sie sich Universitätenkonferenz nennt, ist sie immer noch allein von den Rektoren gesteuert, also von den Arbeitgebern.

Auch nicht klar ist, warum die ÖAW ein eigenes Kasterl hat, die Universitäten aber nicht.

Und dann gibt es widersprüchliche Angaben über das Zieldatum: in dem Text in 22 steht 2020, im Title der Abbildung 2013.

die unbequeme Stimme says:

Warum will der Rat..

nicht mit dem BMWF kommunizieren? Zumindest besteht kein Pfeil zum BMWF im Modell.

wa says:

Modell Governance

Das neue Modell sieht ja noch komplizierter aus als das alte (Abb.12). Sehr interessant auch die Entsendung von Betriebsräten aus der FFG bzw. dem FWF in die jeweiligen Aufsichtsgremien. Die Schaffung neuer, zusätzlicher Verwaltungsebenen soll zwar lt. Text vermieden werden, ist aber in der Abbildung klar ersichtlich. Merkwürdig auch die verschiedenen Zielvorstellungen: Im Text erst 2020, in der Abbildung bereits 2013. Also, ich weiß nicht recht ...

Bild von Markus Pasterk
Markus Pasterk says:

Abbildung 12

In dieser Abbildung werden Fördereinrichtungen/Agenturen mit Forschungseinrichtungen vermischt. Hier sollte es zu einer Entflechtung (z.B. durch Farben) kommen. Besser jedoch wären zwei Abbildungen: eines für die Fördergovernance und eine für die Forschungseinrichtungen. Weiters fehlt der Wissenschaftsrat völlig.

die unbequeme Stimme says:

Wissenschaftsrat fehlt

Der fehlt wohl absichtlich - der Rat für FTE würde doch am Liebsten letzteren schlucken (was nicht einmal so schlecht wäre, wenn man sich die Zusammensetzung des Wissenschaftsrats anschaut)

die unbequeme Stimme says:

Trennung Forschungsförderer und Forschungsinstitutionen

Das ist in der Tat eine wichtige Beobachtung: Für mehr Klarheit sollte man diese Aufgabengebiete auseinander nehmen.

Noch eine Anregung in diesem Zusammenhang: Vielleicht sollte sich die Österreichische Akademie der Wissenschaften doch auf ihre Aufgabe als Forschungsinstitution beschränken und die Forschungsförderung (=Stipendien) der Klarheit halber dem FWF überlassen?

Bild von zecke
zecke says:

Vorteile der Governancestruktur

Es ist ein Leichtes ein Diagramm zu neuen Strukturen zu zeichnen. Damit werden aber mehr Fragen aufgeworfen als Antworten gegeben. Wo liegen die vermuteten Vorteile der angeführten recht komplex anmutenden Struktur? Welche Zielsetzungen können damit besser erfüllt werden als beim Status quo? Kann es sein, dass die neue Struktur lediglich der Stärkung der Position des Rates dient?