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Empfehlung 19.1

Die im öffentlichen Dienst möglichen Vertragsbreiten sollen ausgenutzt werden, um flexible Anpassungen in der Aufgabenstruktur der MitarbeiterInnen zu ermöglichen. Dabei sind Teamstrukturen mit spezifischen Aufgaben gegenüber hirarchischen Strukturen zu bevorzugen.

Kommentare

die unbequeme Stimme says:

parteipolitische Realität

"flexible Anpassungen in der Aufgabenstruktur der MitarbeiterInnen" ist gefährlich wenn man die Realität in manchen österreichischen Ministerien kennt. Da werden unter diesem Titel bald einmal verdiente und erfahrene MitarbeiterInnen unter diesem Titel ins Eck gestellt, nur weil sie von einer anderen Partei als der Minister kommen.

wa says:

Job Rotation

Das ist ein mutiger Vorschlag, bin schon neugierig auf die Resonanz aus den Ressorts. Aber im Ernst: Wie soll das gehen? Die hochgradige Spezialisierung in allen Fachgebieten bedingt ein immer tiefer gehendes Verständnis für komplexe Prozesse. Gerade in komplexen Strukturen ist die "tacet knowledge" hoch, sodass bei laufendem Job-Wechsel in der öffentlichen Verwaltung extrem hohe Reibungsverluste zu befürchten sind. Zur Schaffung der entsprechenden Awareness bzw. des gegenseitigen Verständnisses sind informations- und vertrauensbildende Maßnahmen wichtig. Klare Zuständigkeiten, langfristige Budgets, Offenheit und ehrliche Kommunikation als Grundpfeiler der Kooperation aus Öffentlichkeit, Service- und Dienststellen sowie den Kunden. Und das geht bei gutem Willen !!