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Auch im Verhältnis zu den mittel- und osteuropäischen (neuen) EU-Ländern sind dabei noch vielfältige Möglichkeiten von Forschungskooperationen auch gegenüber Drittländern zu nützen. Gute Beispiele für die gestaltende Rolle Österreichs in Südosteuropa finden sich im Rahmen der „Task Force Building and Fostering Human Capital“ und der „Steering Platform on Research with the Western Balkan Countries“ sowie die aktive Mitarbeit in europäischen Gremien (wie z.B. die CREST OMC Working Group on Internationalisation in S&T) .

Kommentare

MMoschner says:

Kooperationen

Forscher müssen dorthin, wo sie noch etwas lernen können,
nicht dorthin, wo sie selbst die "Gebenden" sind!

peppino4 says:

warum nicht beides?

und was sollen die Gastgeber von solchen Leuten haben?? Diese pseudoselbstbewußte Profitmaximierungshaltung durchzieht aber leider diese Epoche und auch dieses "Papier"; manche merken offenbar nicht einmal mehr, dass es den Grundlagen des wissenschaftlichen Ethos in beschämender Weise zuwider läuft. Unter guten ForscherInnen sind diese aber zum Glück noch vorherrschend.

MMoschner says:

Hab ich was missverstanden?

Interessanter Beitrag!
Ich kann mit so Sprechblasen nichts anfangen und verstehe nicht, wie sie sich auf meinen Beitrag beziehen.
Oder hab ich die Aussage richtig verstanden:
Es gehört NICHT zum Ethos eines Forschers, nach bestmöglichen Resultaten zu streben?!? (Und damit der Gesellschaft, die ihn ja in der Regel finanziert, etwas zurückzugeben.)
Wonach streben dann "GUTE FORSCHER" ? Nach Selbstverwirklichung auf Kosten der Gesellschaft?
Würde mich dringend interessieren, denn sollte das die Meinung der "vorherrschenden Elite" sein, wird es wohl nie eine florierende Venture Capital Industrie in Österreich geben. Und will man sie aufbauen, muss erst massive Aufklärungsarbeit geleistet werden.

Klaus Schuch says:

Falsche Zuordnung

Die gegebenen Beispiele (Task Force, Steering Platform) betreffen die hervorragende Kooperation Österreichs mit südosteuropäischen Ländern.

Die Kooperation mit unseren unmittelbaren Nachbarstaaten (neue EU-Mitgliedsländer) ist keineswegs optimal genutzt. Nach einer Boomphase in den 90er Jahren bis vor dem EU-Beitritt unserer "östlichen" Nachbarländer (die auch die österr. Beteiligung in den damaligen Rahmenprogrammen erhöht haben), ist mittlerweile eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Besonders gut ist die FTE-Kooperation jedoch weiterhin mit Slowenien, nicht zuletzt aufgrund des dort strukturell arbeitenden Austrian Science and Reserach Liaison Office. Hier funktioniert die Zusammenarbeit sowohl auf Ebene der ForscherInnen als auch der Governance.