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Empfehlung 20.5

Die Ressorts sollen gemeinsam österreichische Partizipationsstrategien für intraeuropäischer Internationalisierungsansätze (ERA-NET, ERA-NET+ , INCO-NET, JTI und Art. 169 etc.) erarbeiten und koordinieren:

  • Bei den Beteiligungen an ERA-Net plus Projekten / Programmen sind Prioritäten zu setzen. Die Auswahl ist an Hand eines Kriterienkatalogs zu treffen, der Mehrwert ist zu argumentieren und zu belegen.
  • Für die österreichischen Aktivitäten im Rahmen intraeuropäischer Internationalisierungsansätze soll ein zentrales Eerfassungs- und Monitoringssystem entwickelt werden, auch um Synergien zu realisieren.
  • Der aktuelle Informationsaustausch im Rahmen der ERA-Net Plattform ist sehr positiv, jedoch muss hier noch verstärkt daran gearbeitet werden, für die Ressorts und die Agenturen verbindliche Strukturen und Prozesse (Informationsaustausch, Beteiligungsaktivitäten, Berichtspflichten) zu schaffen.
  • Für die Vorbereitung und Teilnahme am Rahmenprogramm sowie für spezifische Ausschreibungen im Rahmen von ERA – Net (plus) sind ausreichende Budgets sicher zu stellen. Auch Drittstaatenkooperation im Rahmen des RP sollen dadurch gefördert werden. Für beide Bereiche (intraeuropäische Internationalisierungsansätze und Rahmenprogramm) ist weiterhin für eine ausreichend Anbahnungs- und Zusatzfinanzierung zu sorgen.

Kommentare

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Rainer Hasenauer says:

Mehrwert

Es ist zu erwarten, daß insbes. bei multidisziplinären F&E Projekten der Begriff des "Mehrwerts" ausreichend Stoff für Diskussionen und Abstimmungarbeit geben wird. Dies ist begründet in der Mehrfachzielsituation, in der teilweise ergänzend teilw. konkurrierend verschiedene F&E Ziele verfolgt werden. Es wird daher empfohlen, eine durchdachte Realdefinition des Wirtschaftsobjektes "Mehrwert" mit anschaulichen Beispielen zu schaffen, damit keine effizienzströrende Verständnisdistanz entsteht.