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SL 21 Strategische Leitlinie: Nachbarschaftspolitik stärken

Die Nachbarschaftspolitik ist durch Intensivierung der Wissenschaftskooperationen sowie die Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Entwicklung im mittel-, ost- und südosteuropäischen Forschungsraum zu stärken. Der Forschungs- und Hochschulstandort Österreichs ist in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, in ausgewählten außereuropäischen Drittstaaten sowie in ausgewählten Kooperationsnetzwerken mit Drittstaatenbeteiligung zu bewerben

Kommentare

EF says:

Entwicklungspolitische Dimension: Innovation gegen Armut

Der entwicklungspolitische Aktionsraum, Hochschul- und Forschungskooperation mit Entwicklungsländern, soll nicht unter "Nachbarschaftspolitik stärken" subsumiert werden sondern als eigene strategische Leitlinie formuliert werden.
Das österreichische wissenschaftliche Potential soll auch im Hinblick auf die globalen Herausforderungen (Klimwandel, Armutsbekämpfung, Ressourcenschutz, Energieversorgung, Ernährungssicherung etc.) gezielt genutzt werden. Dies würde auch eine Link zu den "großen gesellschaftlichen Herausforderungen" in Punkt 2 schaffen.

Bezüglich "Bewerbung des Standort Österreichs" ist ein Ausgleich zu finden zwischen österreichischem Eigeninteresse und den entwicklungspolitischen Zielsetzungen (Kohärenzgebot).

EF says:

Schwerpunktländer der OEZA

Eine ausdrückliche Bezugnahme auf die Schwerpunktländer der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) wäre sinnvoll.