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Empfehlung 21.1

Die institutionelle Verankerung von FTI Kooperationen hat ein deutlich höheres Potenzial zum Kapazitätenaufbau als vereinzelte Projektkooperationen. Institutionelle grenzüberschreitende Netzwerke zwischen Forschungseinrichtungen sollen ausgebaut werden.

Kommentare

Bild von Rainer Hasenauer
Rainer Hasenauer says:

institutionelle Verankerung grenzüberschreitender Kooperation

Diese Behauptung wäre empirisch zu bestätigen.

Wolfgang Eppens... says:

Kooperationen, die nur am Papier bestehen

Ich kann die (derzeit) mehrheitliche Ablehnung gut verstehen. Institutionelle FTI Kooperationen werden zuweilen Top-Down von der Leitungsebene eingegangen, ohne zu analysieren, ob inhaltlich die Kooperation Sinn macht; bisweilen sind das dann Kooperationen, die nur am Papier bestehen. Umgekehrt entstehen Bottom-Up Kooperationen einzelner Forscher auf Grund von gemeinsamen Forschungsinteressen; diese funktionieren dann auch im Allgemeinen.

Die Herausforderung für die Forschungspolitik auf institutioneller Ebene besteht nun darin, solche Bottom-Up Kooperationen zu fördern und zu beobachten, und dort wo es Sinn macht sie auszubauen und auch auf institutionelle Ebene zu heben.

Gruber says:

Deutliches JA

dies gilt insbesondere auch im Rahmen der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern.