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Die Unterstützung von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen erfordert denn auch eine deutliche Erweiterung der eingesetzten Instrumente. Die bisherige Politikgestaltung erschöpfte sich zumeist in der Einführung von neuen Programmen, die noch dazu wenig aufeinander abgestimmt waren. Für ein effizienteres System gilt es im Förderbereich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schwerpunkten und themenoffenen Programmen zu finden (vgl. Strategieelemente Schwerpunkte, Governance, Instrumente) und die horizontale Koordination mit anderen Politikbereichen herzustellen. Damit soll es möglich sein, holistische Maßnahmenbündel zu schnüren und die Programmfixierung aufzuheben. Jedoch darf dieser Politikansatz nicht auf Bundesebene halt machen; vielmehr sind auch die Verbindungen zur EU, den umliegenden Ländern und weniger entwickelten Ländern zu intensivieren (vgl. Strategieelement Internationales). Last but not least, ist auch die Abstimmung mit den Aktivitäten der Bundesländer wichtig.

Kommentare

Helmut Wiedenhofer says:

Abstimmung mit den Bundesländern

Es gibt in diesen Bereich der Zusammenarbeit sehr positive Beispiele. Ein Unternehmen wie die JOANNEUM RESEARCH (90% Eigentum Land Steiermark, 10% die niederländische TNO) weiß sehr genau wie wichtig ein gemeinsames Vorgehen der Länder mit Bundeseinrichtungen und Förderstellen (wie FFG) bzw. die gemeinsame "Nutzun" von Initiativen wie Christian-Doppler-Gesellschaft ist.