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Die dem Begriff Krise (Griechisch „Entscheidung“) innewohnende Notwendigkeit, grundlegende Richtungskorrekturen vorzunehmen wird noch durch die Notwendigkeit der kürzeren Reaktionszeiten verstärkt. Aus diesem Grund werden im gesamten Strategiedokument kurz- (2010), mittel- (2013) und langfristige (2020) Empfehlungen unterschieden und entsprechend gekennzeichnet.

Kommentare

Exzellenz says:

verwirrung

diese unterschiedlichen zeitrahmen finde ich eher verwirrend als bereichernd. warum macht man denn nicht drei unterschiedliche strategien? wenn man bis 2020 nicht vorausplanen kann, dann sollte man sich halt nicht zu diesem hochtrabenden unterfangen entschliessen. hier wäre vielleicht eine mittelfristplanung sinnvoller gewesen...

MMoschner says:

Krise gebiert Innovation

Es wird allgemein unterschätzt, wie sehr Krisen Innovationen begünstigen, ja oft hervorrufen.
Die innovativsten Ideen und Unternehmen der Welt sind aus Krisen geboren.
Nicht nur Österreich, sondern die gesamte westliche Welt macht bei der Bewältigung der aktuellen Krise einen Kardinalfehler / egal ob Finanz- oder Automotiv-Krise: Statt krebsgeschwürartige Gebilde absterben zu lassen (=Unternehmen, die sich nicht an neue Herausforderungen angepasst haben), werden viele Milliarden in die Erhaltung gepumpt.
Innovation bedeutet einen gewaltigen Kraftaufwand. Warum soll heute ein heller Kopf diese Anstrengung auf sich nehmen, wenn er statt dessen ein gemütliches Leben in der Finanz-, Automobil- oder sonstigen geschützten Industrie leben kann? Auf Kosten unserer Enkel natürlich, aber so weit denkt man ja nicht.