32

„Instrumente“ & „Governance“

Strukturelle Weiterentwicklungen und Optimierungen sind Grundvoraussetzungen auf dem Weg zur Steigerung von Attraktivität und Effizienz des österreichischen FTI-Systems. Um im internationalen Wettbewerb der forschenden Nationen die gute Positionierung Österreichs weiterhin zu gewährleisten, müssen strukturelle Defizite systematisch beseitigt werden. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Systemevaluierung widmen sich die Strategieelemente „Governance“ und „Instrumente“ den Strukturanforderungen bezüglich Aufbau- und Ablauforganisation im FTI-System sowie notwendiger Maßnahmen und Adaptierungen im förderpolitischen Instrumentenmix für das Jahr 2020.

Kommentare

Dr. Gerhard Posch says:

Instrumente & Governance

Innovative Lösungen sind nur dann als Innovationen erkennbar, wenn sie auch eine industrielle Umsetzung erfahren - zu oft fällt das Schlagwort "erfunden hat´s eigentlich ein Österreicher, aber..." - ist sicher nicht eine befriedigende Aussage für FTI.

Schwerpunkt muß daher sein, die österreichische Industrie durch geeigente Programme in eine "Innovation-Leadership"-Rolle zu drängen und die dafür notwendige wissenschaftliche Unterstützung durch Forschungsinstitute, Uni´s, etc. zu gewährleisten.

Bild von Rainer Hasenauer
Rainer Hasenauer says:

Innovationen erkennbar, wenn sie auch eine industrielle Umsetzun

Ich stimme Ihnen zu und ergänze, daß eine Innovation nur dann industriell und damit am Markt umgesetzt wird, wenn die Innovationshalbwertszeit betreffend des stärksten Mitbewerbs ausreicht, um die Innovation zu amortisieren. D.h. daß die zeitliche Haltbarkeit des Innovationsvorsprunges des Innovators oder des übernehmenden Industriebetriebes gegenüer dem stärksten bekannten Mitbewerber ausreichen muß, um einen monetären Innovationserfolg zu sichern.

Für nicht industrielle Innovationen läßt sich dieses Kriterium nur schwacxh ausgeprägt anwenden.