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Im Regierungsprogramm der österreichischen Bundesregierung für die XXIV. Gesetzgebungsperiode wurden einige deutliche Eckpunkte markiert:

  • So setzt sich die Bundesregierung zum Ziel, „die Forschungsquote bis 2010 auf 3 % des BIP anzuheben und bis 2020 4 % zu erreichen. Österreich soll von der Gruppe der „Follower“ zur Gruppe der „Innovation Leader“ aufsteigen und damit zu einem der innovativsten Länder der EU werden. Die Bundesregierung wird zur Erreichung dieser Ziele eine ausreichende Finanzierung vorsehen und darauf Bedacht nehmen, dass durch die Förderpolitik möglichst hohe private Forschungsinvestitionen ausgelöst werden.“
  • Es sollen Maßnahmen entwickelt werden, die dazu dienen, „die Grundlagenforschung zu fördern und ihr einen Finanzierungsanteil einzuräumen, der sich am europäischen Spitzenfeld orientiert.“
  • Die Bundesregierung nennt das „Ziel, mit öffentlichen und privaten Investitionen 2% des BIP im tertiären Bildungssektor zu erreichen.“ , ohne aber auf den noch im November 2008 genannten Zeithorizont 2020 einzugehen.

Kommentare

syno says:

Finanzielle Mittel verteilen

Hier sollten vorallem kleinere Unternehmen berücksichtigt werden, die unter umständen Technologien besitzen jedoch nicht die finanziellen Mittel aufbringen um diese in Produkte umzuwandeln. Des Weiteren sollte es ein bessere Aufklärung geben wie man sich als Unternehmer um diese Mittel bemühen kann.

Matthias Weber says:

ambitionierte Ziele, mangelnde Kapazitäten

Die Ziele sind sehr ambitioniert, vor dem Hintergrund der HR-Debatte wohl zu ambitioniert. Mit mehr Geld ausgeben alleine ist es nicht getan, und in zehn Jahren werden wir auch nicht so viele qualifiziert HochschulabsolventInnen mehr haben, dass sich die 4% wirklich sinnvoll füllen ließen.