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Im Frühjahr 2002 wurden beim Europäischen Rat in Barcelona neue Ziele gesteckt: Die Gesamtausgaben für F&E und Innovation in der EU sollen bis 2010 auf 3% des BIP, der Anteil des privaten Sektors an diesen Neuinvestitionen auf 2/3 gesteigert werden. Die F&E-Quote tauchte nun prominent in der österreichischen FTI Politik auf: Der 3%-BIP-Anteil der F&E-Aufwendungen wurde die zentrale politische Zielgröße in der österreichischen FTI Politik. Auch der Rat orientierte seine Strategie 2010 an diesem Inputziel.