141

Das Ergebnis dieses Prozesses sind Schwerpunktthemen, die sowohl im internationalen Kontext als auch innerhalb der nationalen FTI-Landschaft aktuelle Stärkefelder darstellen und erhebliche Zukunftspotenziale aufweisen (siehe Abbildung 8).

Kommentare

rodiga-lassnig says:

Stellungnahme IHS Kärnten

(4) Einen zentralen Punkt des Papiers stellt die Frage der Schwerpunktsetzung im Bereich von F&E dar. Eine Grafik (wie Abb. 8, Pkt. 141) scheint wenig erhellend. Warum bereits ausgearbeitete „Detail-Strategien“ (IKT, Life Sciences) nicht wenigstens zusammenfassend präsentiert werden, ist nicht verständlich; das Ergebnis, dass „momentan eine weitere Priorisierung nicht möglich“ sei (Pkt. 142), wird den Adressaten des Papiers nicht weiterhelfen. Ob und mit welchem Ergebnis zur Ermittlung bestehender Stärken bibliometrische Verfahren oder andere Methoden eingesetzt wurden, wird nicht erwähnt. Bei der Verteilung der F&E-Mittel auf Schwerpunktthemen (Unternehmen/Förderinstitutionen; Abb. 9 und 10) fällt das hohe Gewicht von „Sonstigem“ auf; Strukturen im Bereich der Grundlagenforschung (FWF, Universitäten) werden nicht angesprochen. Für sog. gesellschaftlich-missionsorientierte Schwerpunkte wären zumindest beispielhafte Konkretisierungen, einschließlich des notwendigen/vorgeschlagenen ressortübergreifenden Programm-Managements hilfreich. Die Empfehlung (Pkt. 57) eines „maximalen Anteils“ von thematischen Programmen am Förderbudget bzw. eines „angemessenen Verhältnisses“ ist kaum als Empfehlung zu verstehen.

Bild von johannes gadner
johannes gadner says:

zusätzliche Hintergrundinformationen

ad Detail-Strategien:
Die IKT-F&E-Strategie wurde erst kürzlich präsentiert und ist unter http://www.rat-fte.at/news.mc#183 abrufbar. Zu den Life Sciences gibt es ebenfalls ein veröffentlichtes Papier, das unter http://www.rat-fte.at/UserFiles/File/empf_050812_lifesciences_strategie_... abrufbar ist.

ad Ermittlung der Stärken:
In diesem Zusammenhang verweise ich auf die entsprechenden Studien, die in den Fußnoten des Download-Dokuments angegeben sind. (In der online-Version sind sie nicht enthalten). Die angeführten Studien sind auf http://www.rat-fte.at/view.mc?docid=93 abrufbar.

ad Sonstiges und maximaler Anteil am Förderbudget:
dieser Posten setzt sich zu einem überwiegenden Teil aus Themen der Grundlagenforschung zusammen (Mathematik, Physik, Chemie, etc.). Für diesen Bereich scheinen aber themenoffene bottom up Instrumente (wie sie vor allem im FWF etabliert sind) angemessener. Daher wurde hier nicht näher darauf eingegangen. Im Übrigen hängt dieser Aspekt auch mit der Frage nach einem definierten Verhältnis von themenoffenen zu thematisch orientierten Förderbudgets zusammen ("maximaler Anteil am Förderbudget"). Diesbezüglich läuft gerade eine Umfrage und Abstimmung unter http://www.forschungsstrategie.at/de/Umfrage. Hier sind Vorschläge des IHS Kärnten sehr willkommen!