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Das Gewicht liegt auf applikations- bzw. missionsorientierten Themen. Dabei handelt es sich sowohl um „wissenschaftlich-technologische“ (wie etwa bei Life Sciences, IKT, GSK, Nano und Material), also „klassisch missionsorientierte“ Schwerpunkte, als auch um „gesellschaftlich-missionsorientierte“ Schwerpunkte (wie etwa bei Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit oder bei Mobilität und Verkehr). Für IKT- und Life Sciences wurden bereits Detail-Strategien ausgearbeitet, im Bereich der Energieforschung erscheint die Ausarbeitung als besonders dringlich. Daher sind diese Schwerpunktthemen in Abbildung 8 zentral dargestellt. In den anderen Schwerpunktthemen bedarf es noch weiterer Analysen, um deren Potential für die Entwicklung von Detail-Strategien auszuloten. Daher ist momentan eine weitere Priorisierung nicht möglich.

Kommentare

j.jaeger says:

WICHTIG

In Abbildung 8 ist „Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit“ ein Schwerpunktthema (sehr Begrüßenswert). Dann aber in diesem Absatz wird nur „Energieforschung“ erwähnt. Hier müssen unbedingt auch Umwelt und Nachhaltigkeit erwähnt werden. Wir müssen die Erde als System betrachten. Auch die Energieforschung muss in Zusammenhang mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung durchgeführt werden.

Matthias Weber says:

Nicht nur die großen Überschriften

IKT, Life Sciences und Energie steht wohl bei fast allen europäischen Ländern derzeit hoch auf der Agenda. Zentral ist daher die Frage, in welcher Granularität die Schwerpunkte entstehen sollen (und das kann grundsätzlich auch über bottom-up Mechanismen geschehen, nicht über Fördervorgaben), und wie sich Österreich auf dieser feineren Granularität von anderen abheben kann (wo es tatsächlich um den internationalen Wettbewerb der Forschungsstandorte geht), bzw. wo tatsächlich ein gesellschaftlicher Bedarf besteht.