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Empfehlung 9.1

Analog zu den IKT-und Life Sciences Strategien des Rates sollen vorerst weitere Detail-Strategien für die in Abbildung 8 aufgelisteten Schwerpunktthemen und Schlüsseltechnologien ausgearbeitet werden. Vor allem im Bereich der Energieforschung erscheint die Ausarbeitung einer übergreifenden Strategie unter Einbeziehung aller Akteure und Programme dringlich.

> 2010

Kommentare

Anton Spögler says:

Auswahl Themen

Die drei hier prioritär angeführten Themen haben sicher eine gewisse Relevanz und basieren offenbar auch - so wird zumindest behauptet - auf einer Analyse. Allerdings frage ich mich doch, ob diese Themen tatsächlich der österreichischen Forschungslandschaft gerecht werden. Natürlich würde es den Rahmen des Dokuments sprengen, aber es wäre doch interessant zu erfahren, wie es in den einzelnen angeführten Schwerpunkten im Detail aussieht und welche Grundlagen es für die konkrete Auswahl gegeben hat.

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johannes gadner says:

Entscheidungsgrundlagen

Entsprechende Hinweise finden sich in den Absätzen 139 und 140 sowie den dort angeführten Fußnoten bzw. Studien. Der Rat hat für alle vorgeschlagenen Schwerpunktthemen Fact Sheets ausgearbeitet, die als Entscheidungsgrundlagen herangezogen wurden.

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Rainer Hasenauer says:

Energieforschung

Hinweis: bei den Schwerpunktthemen Energie darf die Energiespeicherung nicht vergessen werden. Deutschland ist bemuht für die erneuerbaren Energien auch ein Energiespeichergesetz zu formulieren.

j.jaeger says:

Nicht nur „Energieforschung.

Nicht nur „Energieforschung. Abbildung 8 sagt „Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit“ Siehe auch den Bericht: Gearing European research towards sustainability (Luke Georghiou et al., 2009, DG-Research, Brussels).

Gruber says:

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA)

Die Miteinbeziehung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) bei der Ausarbeitung einer übergreifenden Strategie im Bereich der Energieforschung wird nachdrücklich angeregt. Erneuerbare Energie bildet einen inhaltlichen Schwerpunkt der OEZA. Es geht dabei sowohl um die Frage der lokalen nachhaltigen Energieversorgung in Afrika oder Mittelamerika als auch um die globale Dimension der Klimaproblematik.
Die Anfang 2009 in Bonn ins Leben gerufene "International Renewable Energy Agency - IRENA" wird diesem Themenbereich einen zusätzlichen Push verleihen. IRENA wird gleichermaßen von Industriestaaten und Entwicklungsländern getragen und sucht den Dialog mit der Forschungs Community .