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Wie die Analyse zeigt, ist das Thema FTI-Infrastruktur in der österreichischen Förderlandschaft ungenügend koordiniert. Eine entsprechende Berücksichtigung erfolgt zumeist nur indirekt im Rahmen der Initiativen und Programme verschiedenster Organisationen. Was fehlt sind entsprechende top-down Ansätze und klar für Forschungsinfrastruktur zuständige Ansprechpartner. Wenn es um die strategische Entwicklung von FTI-Infrastruktur geht, fehlen ausgewogene langfristig orientierte top-down und bottom-up Ansätze.

Kommentare

Bild von Markus Pasterk
Markus Pasterk says:

Merkmale einer Infrastruktur

Merkmale für eine Koordinierung ist eine Einteilung nach folgenden Kriterien:
* Zugangsmöglichkeit
* wissenschaftliche Exzellenz
* Services
* Forschung im Umfeld

Besonders der letze Bereich ist auschlaggebend: Forschungsinfrastrukturen stellen Dienstleistungen dar und sollen nicht selbst als Konkurenten für Forschunganträge auftreten. Eigenforschung dient dort der Service und Methodenentwicklung.

Helmut Wiedenhofer says:

Abstimmung

Aus eigener Erfahrung kann ich festsellen, dass in den letzten Jahren die gemachten F&E-Investitionen am Standort Steiermark sehr gut auf die vorhandenen Stärken und Interessen der Institutionen und dem Kundenbedarf (welche Technolopgien sind für die Unternehmen wichtigt) abgestimmt wurden. Parallelitäten wurden peinlichst vermieden. Es ist letztlich ja nicht nur ein Frage der Investition in F&E-Infrastruktur, sondern auch in die erforderlichen Humanressourcen sprich: Know-how und Erfahrung.