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SL 11 Strategische Leitlinie: Infrastruktur gesamthaft planen

Die Ausrichtung der FTI-Infrastruktur darf nicht isoliert betrachtet werden. Zur Schaffung langfristiger, nachhaltiger Strukturen für das Innovationssystem ist ein abgestimmtes Zusammenspiel von FTI-Infrastrukturen, einer fundierten Finanzierung entlang des Infrastrukturlebenszyklus und dem Personal für die Forschung an bzw. mit der Infrastruktur notwendig. Dieses Rahmenwerk in Kombination mit den damit assoziierten Forschungs- und Kooperationsprojekten trägt maßgeblich zur Profilbildung und internationalen Wahrnehmung bei. Wichtig ist auch ein gezielter Aufbau größerer Infrastrukturen in thematischen Nischen mit internationalem Potential, wobei Redundanzen auf nationaler Ebene zu vermeiden sind. Grundsätzlich sollten FTI-Infrastrukturen vermehrt gemeinschaftlich genutzt werden.

Kommentare

frosch says:

Mangel an technischem u. administrativem Personal

Am Infrastrukturelement „technisches und administratives Personal“ herrscht vielfach (zumindest in manchen Bereichen der Universitäten) ein großer Mangel!
Der Ehrgeiz, möglichst viele ForscherInnen einzustellen lässt dann oft keine Mittel mehr für technisches und administratives Personal über. Das kann dazu führen, dass einerseits Geräte nicht optimal genutzt werden, andererseits die ForscherInnen sehr viel Zeit mit technischen und administrativen Aufgaben verbringen müssen.

Thomas Lindenthal says:

Aufbau größerer Infratsruktur

Wo bleibt die weit dringlichere Basisinfrastrukturförderung? s. Kommentar Rektor Gerzabek

m.klug says:

Nichtdiskriminierender Zugang sicherstellen

In diesem Fall muss ein nichtdiskriminierender Zugang sicher gestellt sin, der auch anderen institutionen die Nutzung derartiger Infrastruktur ermöglicht. Mit Steuermitteln Infrastruktur zu finanzieren, welche dann Universitäten als ihr Privatgut betrachten, wäre sicher nicht im Sinn der Sache.

Außerdem muss mit gleichem Recht Infrastruktur an FHs finanziert werden können.