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Weitere Aufgaben der Plattform sind zum einen die Schaffung eines einheitlichen Kriterienkataloges zur Bewertung und Förderung der Neuanschaffung von FTI-Infrastrukturen sowie zum anderen die bundesweite Identifikation und Förderung thematischer Knotenpunkte im Infrastrukturbereich unter dem Motto „Mut zur regionalen Lücke“, da FTI-Infrastruktur primär thematisch und weniger regional verankert ist. Weiters hat sie einen professionellen internationalen Auftritt der österreichischen FTI-Infrastrukturbereiche zur Erhöhung der Sichtbarkeit des Forschungsstandortes in Kooperation von BMWF, BMVIT und BMWFJ sicherzustellen.

Kommentare

Johann Kastner says:

Infrastruktur

Es wird F&E-Infrastruktur sehr oft doppelt oder sogar dreifach an Unversitäten, Fachhochschulen oder F&E-Einrichtungen angeschafft, weil es keine institutionalisierten Anreize zur Zusammenarbeit gibt. Hier sollte man etwas ändern.

Exzellenz says:

dafür gibt es geld

dafür gibt es scheinbar geld. wenn das so ist, dann sollte man hier bitte einmal genau schauen, weil möglicherweise durch gemeinsame anschaffung von infrastrukturen und mehrfachnutzungen erkleckliche summen frei werden, die man dann für die tatsächliche forschung verwenden könnte.

die unbequeme Stimme says:

Autonomie

Nun das ist auch Teil der heiligen Universitätsautonomie, daß Universitäten Forschungsinfrastruktur anschaffen obwohl es am gleichen Standort die Geräte ohnehin schon gibt.

Bild von Rainer Hasenauer
Rainer Hasenauer says:

internationale Sichtbarkeit

Die Forderung nach Professionalität und internationale Sichtbarkeit zeigt, daß es offensichtlich um eine Art "Corporate Identity" geht und daß damit auch der "Forschungsmarkt" angesprochen wird.
Die wahrgenommene Attraktivität für Spitzenforscher in Österreich zu forschen schafft die Frage nach den USP's (unique selling propositions) der österreichischen Forschungslandschaft, die Spitzenforscher bewegen sollen nach Österreich zu kommen bzw. Österreich nicht zu verlassen.

Und das ist strategisches Forschungsmarketing.